{"id":60,"date":"2019-07-28T15:12:32","date_gmt":"2019-07-28T15:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/denke-schenke.de\/Missionsschule\/?p=60"},"modified":"2020-04-12T17:15:04","modified_gmt":"2020-04-12T17:15:04","slug":"wieso-gehe-ich-zur-missionsschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/denke-schenke.de\/Missionsschule\/wieso-gehe-ich-zur-missionsschule\/","title":{"rendered":"Wieso gehe ich zur Missionsschule?"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meine Vorgeschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich bin nach meinen Abitur, mit den Wunsch f\u00fcr Gott zu arbeiten und mich daf\u00fcr ausbilden zu lassen, nach Friedensau gegangen und habe begonnen Theologie zu studieren. Aber entgegen meiner Erwartungen hat sich dort meine Beziehung zu unserem Erl\u00f6ser nicht verbessert und die Ausbildung beschr\u00e4nkte sich zum gr\u00f6\u00dften Teil auf B\u00fccher.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war frustriert, als ich nach zwei Jahren dort aufgeh\u00f6rt habe. Frustriert, dass ich keine praktischen Dinge gelernt habe. Frustriert, dass ich dort keinen sozialen Anschluss gefunden habe. Und frustriert \u00fcber Gott, dass er mich nicht ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa ein Jahr sp\u00e4ter bot sich die M\u00f6glichkeit \u00fcber den Sommer an der Europeen Bible School zu arbeiten. Die Natur, die netten Menschen und das arbeiten im Gew\u00e4chshaus wahr mir sehr angenehm, sodass ich mit den Gedanken spielte dort f\u00fcr das kommende Jahr als Sch\u00fcler zu bleiben. Leider gab es an dieser Schule kein weiteres Jahr und somit ging ich wieder nach Hause. Wieder frustriert und wieder meine Freizeit haupts\u00e4chlich am Computer verbringend.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wollte mich nicht mehr bem\u00fchen und nicht mehr an mir selbst arbeiten. So fand ich eine Arbeit als Brieftr\u00e4ger, die nicht sehr anstrengend war, mir etwas Geld brachte und mich von den Fragen meiner Familie &#8222;Was willst du denn mal machen?&#8220; befreite. Aber ohne Sinn, Ziel und wenig Menschenkontakt war die Arbeit nie wirklich zufriedenstellend.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der zweite Versuch<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einigen Jahren fing ich an wieder intensiver \u00fcber mein Leben und sein Ziel nach zu denken und ich wollte etwas \u00e4ndern, wusste nur nicht richtig wie und was. Verschiedene M\u00f6glichkeiten einer Ausbildung oder gar eines Studiums schwirrten mir im Kopf, doch konnte mich keines so richtig in Bewegung setzten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Fr\u00fchjahr 2019 bekam ich dann das Angebot gemeinsam die Matteson Schule in Norwegen zu besuchen. Eine Missionsschule zu besuchen war zumindest auch irgendwo im Schatten meiner Ideen-Ecke. Und der Urlaub kam mir ganz recht. <\/p>\n\n\n\n<p>Was ich dort gesehen und erlebt hab hat mir grundlegend gefallen. Die Natur ist wunderbar. Der Unterricht ist hilfreich und gewinnbringend. Das gemeinsame Wohnen und die Arbeitsteilung gefallen mir auch. Und vor allem sind die Menschen wirklich liebevoll. Sodass ich schon beim verlassen der Schule das wiederkommen ernsthaft in Erw\u00e4gung zog.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Missionsschule<\/h3>\n\n\n\n<p>Im laufe des Jahres habe ich mir verschiedene Gedanken dazu gemacht und so mit vielen Begebenheiten und Erlebnissen einiges an Gr\u00fcnde zusammen gestellt, warum ich dieses Schuljahr machen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ich m\u00f6chte auf Jesu baldige Wiederkunft vorbereitet sein und lernen, wie ich andere darauf vorbereiten kann.<\/li><li>Ich m\u00f6chte meine F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, die n\u00fctzlich zur Gemeindearbeit und Mission sind, besser erkennen und ausbauen.<\/li><li> Ich m\u00f6chte erkennen welchen Weg der Ausbildung, Studium oder Arbeitsfeld Gott f\u00fcr mich vorgesehen hat. <\/li><li>Ich m\u00f6chte in diesen Jahr lernen, wie ich Jesus in allen Bereichen meines Lebens Raum gebe und Ihn die F\u00fchrung \u00fcberlasse.<\/li><li>Ich m\u00f6chte meine Sorgen und Schwierigkeiten \u00fcberwinden und mit gest\u00e4rkten Glauben mich an Jesus halten.<\/li><li>Ich m\u00f6chte mich aus meiner sozialen Isolation befreien und Freunde und Familie finden, mit denen ich wachsen kann.<\/li><li>Wenn ich M\u00f6glichkeit und Zeit finde, m\u00f6chte ich auch die norwegische Sprache gut anwendbar erlernen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie wird es werden?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das kann ich nicht sagen.<br \/>Nat\u00fcrlich habe ich auch Freunde gefragt, die selber eine Missionsschule besucht hatten. Niemand von denen hat mir gesagt, dass dieses Jahr verschwendet sei, sondern im Gegenteil, es ist immer eine sehr gute Entscheidung gewesen. Nat\u00fcrlich kann es auch schwer werden. Die Tage sind manchmal sehr voll gepackt, der Unterricht anstrengend und die Arbeit fordernd. Auch die Konfrontationen, denen man sich selber aussetzt wenn die Tr\u00e4gheit (das alte, s\u00fcndige Leben) sich wehrt gegen den guten, Christus-\u00e4hnlichen Charakter, der dort gebildet wird. Aber dieses Jahr ist auch voller Sch\u00f6nheit. Wie kaum wo anders kann man die Liebe Gottes und seine herzliche F\u00fcrsorge erkennen, wenn man sich ganz auf ihn verl\u00e4sst. Durch die N\u00e4he zu den Mitsch\u00fclern und Lehrern lernt man die Menschen als echte Freunde und Familie kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie das mit mir werden wird, kann ich noch immer nicht sagen. Aber ich freue mich auf das kommende Jahr. Sogar ein bisschen mehr, als ich Angst vor meinen eigenen Schw\u00e4chen habe, die dort zu Tage kommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr miterleben wollt wie es wird und was ich erlebe, dann seid ihr hier genau richtig.<br \/>Es freut mich, dass ihr mich dabei begleitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Vorgeschichte Ich bin nach meinen Abitur, mit den Wunsch f\u00fcr Gott zu arbeiten und mich daf\u00fcr ausbilden zu lassen, nach Friedensau gegangen und habe begonnen Theologie zu studieren. Aber entgegen meiner Erwartungen hat sich dort meine Beziehung zu unserem Erl\u00f6ser nicht verbessert und die Ausbildung beschr\u00e4nkte sich zum gr\u00f6\u00dften Teil auf B\u00fccher. Ich war frustriert, als ich nach zwei Jahren dort aufgeh\u00f6rt habe. Frustriert, dass ich keine praktischen Dinge gelernt habe. 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