{"id":665,"date":"2020-07-02T16:51:57","date_gmt":"2020-07-02T16:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/denke-schenke.de\/Missionsschule\/?p=665"},"modified":"2020-07-09T20:11:43","modified_gmt":"2020-07-09T20:11:43","slug":"zusammenfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/denke-schenke.de\/Missionsschule\/zusammenfassung\/","title":{"rendered":"Zusammenfassung"},"content":{"rendered":"<p>Ein Jahr an der Missionsschule ist vorbei (in einer Woche). Was habe ich gelernt, erfahren und erreicht? Ich m\u00f6chte versuchen das zusammen zu fassen.<\/p>\n<h2>Norwegisch<\/h2>\n<p>Am Anfang des Schuljahres haben wir etwas Norwegisch gelernt. Dieser Kurs f\u00fcr eine Woche hat gerade f\u00fcr ein paar Grundlagen gereicht, aber ich habe mit DuoLingo versucht jeden Tag etwas mehr von dieser nordischen Sprache zu lernen. Im Endeffekt habe ich es nicht viel gebraucht, auch weil die Kontaktm\u00f6glichkeiten au\u00dferhalb der Schule seit M\u00e4rz etwas eingeschr\u00e4nkt waren. Trotzdem kann ich gut etwas verstehen, am besten wenn ich es langsam lesen und h\u00f6ren kann. Wenn mir doch ein Norweger \u00fcber den Weg l\u00e4uft und versucht mit mir norwegisch zu reden, dann ist das eher schwer. Aber etwas Sprache gelernt zu habe ist ganz nett. Man wei\u00df nie, wo man das noch gebrauchen kann.<\/p>\n<h2>Unterricht<\/h2>\n<p>Der erste Unterricht ging \u00fcber &#8222;Christliche Erziehung&#8220;. Da haben wir gelernt, dass eine ausgewogene Erziehung wichtig ist in der nicht nur der Intellekt, sondern auch der K\u00f6rper und die Beziehung zu Gott geschult wird. Auch haben wir betrachtet, dass es viel einfacher ist wissen zu vermitteln, wenn man auf Fragen antwortend Dinge an handfesten Beweisen erkl\u00e4ren kann.<\/p>\n<p>Auch ziemlich am Anfang haben wir Unterricht mit Michael D\u00f6rnbrack gehabt, der uns eine Methode zum einfachen Bibelstudium in Kleingruppen beigebracht hat. Diese DBS (Discovery-Bible-Study) betrachtet mit einfachen Fragen den Bibeltext und dadurch werden auch bekannte Texte wieder lebendig.<\/p>\n<p>&#8222;Christliche Psychologie&#8220; und &#8222;Christliches Heim&#8220; mit Ernst und Terry Zwicker war auch ganz spannend. Da haben wir \u00fcber verschiedene Charaktere gelernt (z.B. auch dass Mose ein Melancholiker war), verschiedene Pers\u00f6nlichkeitstest gemacht und im zweiten Teil uns mit den Schritten zu einer gl\u00fccklichen Beziehung besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Weitere Themen im Klassenzimmer waren Adventistische Glaubenspunkte, Geist der Weissagung, Kirchengeschichte, das Buch Daniel, Offenbarung, Homiletik,  das Heiligtum, Wasseranwendungen, Ern\u00e4hrung, Health-Expo, Erl\u00f6sungsplan und Buchevangelisation und einige andere.<br \/>\nAuch haben wir etwas Unterricht zur Gartenarbeit, Musik und zu pers\u00f6nlichem Wachstum gehabt.<\/p>\n<h2>Events<\/h2>\n<p>Sehr spannend waren auch die verschiedenen Veranstaltungen, die wir besucht haben um dort auch mit zu helfen. Zwei Mal waren wir auf einem Kongress in Halvorsb\u00f8le und haben dort beim Essen zubereiten und servieren f\u00fcr ca. 100 Leute mitgeholfen. Es gab das Inspiration Weekend, welches wir selber veranstaltet haben und uns in verschiedene Positionen (Technik, Logistik, Essen, Sauberkeit, Musik) beteiligt haben. \u00c4hnlich war es beim ASI kurz nach Weihnachten in D\u00e4nemark. Dazu habe ich leider kein extra Beitrag, weil es so kurz vor Honduras war.<\/p>\n<h2>Honduras<\/h2>\n<p>Die Reise nach Honduras war ein sehr spannendes Erlebnis, wo wir aktiv im Missionsfeld gearbeitet haben und viel lernen konnten. Im Unterricht haben wir etwas \u00fcber Management, Buchf\u00fchrung, Teambildung und Personal-Management gelernt. Im zweiten Monat haben wir mehr Zeit in unserem Arbeitsfeld verbracht,. Bei den meisten von uns war es das Unterrichten an der dortigen Schule.<br \/>\nDazu hat jeder von uns in diesem Zeitraum mindestens eine Predigt und eine Sabbatschule gehalten.<br \/>\nDie Arbeit dort war f\u00fcr viele sehr anspruchsvoll und jeder ist damit etwas anders umgegangen, aber wir alle haben gelernt, dass es Gottes Kraft ist, die uns durch schwere Zeiten und \u00fcber Hindernisse tr\u00e4gt.<\/p>\n<h2>Quarant\u00e4ne<\/h2>\n<p>Nach Honduras sind wir quasi ohne Pause in die Corona-Zeit gekommen. Dadurch konnten einige der Sch\u00fcler nicht wieder zur Schule kommen, viele Veranstaltungen wurden abgesagt und der Unterricht fand \u00fcber Zoom statt. Das war f\u00fcr mich eine besonders schwierige Zeit, da ich mich durch die ganzen Ma\u00dfnahmen zur Sicherheit auch pers\u00f6nlich isoliert f\u00fchlte. Die Mitsch\u00fcler, die mit Husten mehrere Wochen auf ihr Zimmer quasi eingesperrt waren (sie durften zur Toilette und spazieren gehen, aber sich nicht mit uns im Haus aufhalten) h\u00e4tten vielleicht mehr Grund zur Sorge gehabt, aber wieder konnte diese Zeit der Schwierigkeit zum Segen werden. Wenn die Zeit nicht viel anders genutzt werden kann, dann werden Gebet und Bibel lesen besonders k\u00f6stlich. Letztendlich habe auch ich gelernt, dass es eine Sache der Einstellung ist, ob mich die Probleme niederdr\u00fccken oder ich davon lerne und wachse.<\/p>\n<h2>Mission<\/h2>\n<p>Ein weiterer Bereich des Programmes hier ist die Missionsarbeit. Wir haben Einladungen zur Bibelkursen verteilt, Geld f\u00fcr ADRA gesammelt und zu unseren DBS-Gruppen eingeladen. Monatlich gibt es ein &#8222;Middagsseminar&#8220;, ein missionarisches Treffen im Gemeindehaus mit Gesundheitsvortr\u00e4gen und Abendessen, an den wir uns auch beteiligt haben. Auch haben wir unsere Missionskontakte zum Erntedankfest, Weihnachtsessen und Honduras Abend eingeladen. Mit der Sozialen Distanzierung sah dieser Bereich etwas anders aus. Wir haben Gru\u00dfkarten gebastelt und versandt, Steine mit Herzen bemalt und nahe den Wegen verteilt und ein paar Leuten im Garten geholfen.<\/p>\n<h2>Was habe ich gelernt?<\/h2>\n<p>Ich finde diese Frage schwer zu beantworten. Zum einen weil ich oft depressiv auf mein Werdegang schaue und so Ver\u00e4nderungen kaum erkenne. Zum anderen nehme ich  neue, brauchbare Ideen in mir auf, ohne mir genau zu merken wie ich zu diesen Erkenntnissen gekommen bin. So kann es kommen, dass  durchaus sein, dass ich viel gelernt habe, aber ich habe es nicht so sehr mit den Unterricht verbunden.<\/p>\n<p>Was ich durchaus hilfreich empfand, war der Unterricht \u00fcber Psychologie und die Themen zur emotionalen Gesundheit. Dort habe ich etwas mehr Aufmerksamkeit f\u00fcr meine Pers\u00f6nlichkeit bekommen mit einigen Hinweisen wie ich damit umgehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auch sehr lehrreich war der Unterricht \u00fcber das Heiligtum. Dabei haben wir gelernt, das die Stiftsh\u00fctte mit ihren Vorbild im Himmel nur aufgebaut wurde um das Problem der S\u00fcnde zu behandeln. Auch interessant zu sehne war, dass als Moses auf den Berg Sinai das Heiligtum von Gott erkl\u00e4rt bekommen hat, dass er nicht nachlassen wollte das Volk zu f\u00fchren. Gott hat das Angebot gemacht Moses zum neuen Volk zu machen, aber Moses kannte Gottes G\u00fcte und Vergebung und sagte quasi &#8222;das kannst du nicht machen.&#8220;<\/p>\n<p>Im Unterricht \u00fcber das Buch Daniel haben wir unter verschiedenen Gesichtspunkten das Buch von vorne bis hinten durch gelesen. Dadurch lassen sich wunderbar die Parallelen erkennen. Mir ist aufgefallen, dass es total plausibel ist, dass Daniel im Kapitel 3 nicht mit anwesend war um im Feuerofen geworfen zu werden, weil er im Kapitel 2 als Oberster \u00fcber die Magier gesetzt wurde, sich aber nur die Staatsbeamten versammeln mussten.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Hat sich das Jahr gelohnt? &#8211; Ja, sicher!<br \/>\nHabe ich einiges gelernt? &#8211; Durchaus.<br \/>\nHaben sich meine Erwartungen erf\u00fcllt? &#8211; Teilweise.<br \/>\nHabe ich alle meine Ziele erreicht? &#8211; Nicht wirklich.<br \/>\nIch habe kein Elch gesehen. (Gestern k\u00f6nnte das eines gewesen sein, aber es war weit weg im Dickicht und sah f\u00fcr mich aus wie ein Esel) Ich habe keinen Norwegischen Winter erlebt. (So richtig viel Schnee mit Ski fahren und so.) Mein Norwegisch kann ich noch verbessern und \u00fcberhaupt einmal nutzen. Manchmal f\u00fchle ich mich noch immer unsicher in meiner Beziehung zu Gott. Ich bin mir nicht klarer geworden, wo ich f\u00fcr Gott arbeiten soll.<\/p>\n<h2>Und nun?<\/h2>\n<p>Ich  bin mir vielleicht nicht langfristig sicher wohin mein Weg f\u00fchren wird, aber f\u00fcr jetzt bin ich mir sicher. Denn letzte Woche habe ich ein Angebot bekommen, worin ich Gottes F\u00fchrung sehe. Es ist eine Stelle, wo ich in bekannter Gemeinschaft bin und mit den Leuten gut auskomme. Ich werde ein Gro\u00dfteil meiner Arbeit im Garten verbringen. Ich habe weitere M\u00f6glichkeiten meine oben genannten Ziele zu erreichen.<br \/>\nIch werde ein weiteres Jahr in Matteson bleiben um hier zu arbeiten.<\/p>\n<p>Ich bin mit dieser M\u00f6glichkeit sehr gl\u00fccklich. Im Stillen habe ich mir schon vom Anfang an gew\u00fcnscht diese M\u00f6glichkeit zu bekommen. Das soziale Umfeld, die Natur und die Arbeit ist wirklich etwas, was mir sehr gef\u00e4llt. Ich sehe auch gute M\u00f6glichkeiten weiter im Glauben und in pers\u00f6nlichen Bereichen zu wachsen sowie meine Freundschaften zu den Leuten hier zu vertiefen. Wie es aber im Detail aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Doch sicherlich werde ich diese Seite weiter nutzen um \u00fcber meiner Zeit an der Missionsschule zu berichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr an der Missionsschule ist vorbei (in einer Woche). Was habe ich gelernt, erfahren und erreicht? Ich m\u00f6chte versuchen das zusammen zu fassen. Norwegisch Am Anfang des Schuljahres haben wir etwas Norwegisch gelernt. Dieser Kurs f\u00fcr eine Woche hat gerade f\u00fcr ein paar Grundlagen gereicht, aber ich habe mit DuoLingo versucht jeden Tag etwas mehr von dieser nordischen Sprache zu lernen. 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